Geschichte Breege-Juliusruh

Geschichte

Ein traditionsgeprägtes Seebad

Der Ort Breege war eine slawische Siedlung und wurde 1313 erstmals urkundlich erwähnt. Ab 1326 war er Teil des Herzogtums Pommern und kam mit dem Westfälischen Frieden, wie die Insel Rügen insgesamt, zu Schwedisch-Pommern. Ab 1815 kam Breege zur preußischen Provinz Pommern. Juliusruh wurde erst 1795 durch den Namensgeber Julius von der Lancken mit der Schaffung des Parks und des Herrenhauses angelegt.

Mit der Entwicklung des Badewesens seit dem Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Fremdenverkehr zur Haupterwerbsquelle beider Orte. Nach dem Niedergang der Segelschifffahrt entstand jetzt die Möglichkeit, wieder zu Ansehen und Wohlstand zu kommen. Im Jahre 1883 wurde der Breeger Badeverein gegründet. Die Besitzer von Villen und Hotels gründeten 1895 die Kurvereinigung Juliusruh.

1928 werden Breege und Juliusruh zu einem Seebad vereinigt, dass das nördlichste auf der Insel Rügen ist. Das milde Seeklima und das saubere Wasser lockten schon seinerzeit Tausende an die Ostsee. In der Schaabe hatte der Deutsche Kanuverband ein großes Wanderlager eingerichtet. Im Jahre 1908 wurde eine Seebrücke an der Tromper Wiek errichtet, die durch Eis und Sturm mehrmals zerstört wurde. Am Strand sorgte ein Damen- und ein Herrenbad für die strenge Einhaltung der Sitten. Hinter den Dünen entstanden Villen und Pensionen.

Zu DDR-Zeiten war der Ort hauptsächlich von Ferienlagern und FDGB-Ferieneinrichtungen geprägt. Heute ist der Hafen von Breege ein beliebter Treffpunkt. Hier kann man in aller Ruhe über die „Dorfstraat“ bummeln, den Duft frischer Räucherware schnuppern und sich an den Bauern- und Fischerhäusern erfreuen. In diesem Sinne werden auch Seefahrertraditionen wieder wach: Man kann zu Angelfahrten und Boddenschippern ablegen und Yachtcharter sowie Segelschule in Anspruch nehmen.

Lage & Anfahrt

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Kontakt

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18556 Juliusruh

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